Leipzig 16.10.2010

Naziaufmärsche verhindern

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Leipzig toleriert

...ein Zentralorgan
Leipzig toleriert... ein Zentralorgan
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Workshop II

Beim zweiten Workshop der Schwarzen Taube konnten wir mit Schülern des Schillergymnasiums erfolgreich einige T-Shirts herstellen.

>> Bilder vom Workshop

Workshop

„Schwarze Taube“ fliegt!

Im Workshop zum Thema „Fremd-Sein“ sind die ersten T-Shirts entstanden.
>> zur Pressemitteilung

Hier gibt's einige Bilder vom Workshop.

1. Thema

„Fremdenfreundlichkeit“ ist unser erstes Thema gegen Rassismus.
>> Mehr zum Thema

„Fremdenfreundlichkeit“

Portrait: Taube

Wir wollen eine positive Herangehensweise an das Thema finden. Somit heißt unser erstes Thema „Fremdenfreundlichkeit“.

Fremdenfeinlichkeit, Rechtsextremismus und Rassismus existieren in verschiedenen Formen. Jeden Tag finden sich Fälle rassistischer Übergriffe in den Medien. Doch neben diesen Aufsehen erregenden Fällen existiert sehr wohl auch ein alltäglicher Rassismus, der von den meisten Menschen gar nicht mehr wahr genommen wird. Zumeist handelt es sich um Zuschreibungen oder Vorurteile, die wir aufgrund äußerer Merkmale gegen Menschen hegen.

Fremd?!

Wir verbinden mit dem Begriff „fremd“ nicht nur Menschen mit anderem Aussehen, einer anderen Muttersprache oder aus einem anderen Kulturkreis. Auch unsere Projektgruppe besteht nicht aus einer homogenen Masse; wir unterscheiden uns voneinander und sind uns alle „fremd“.

Wichtig ist es, Unterschiede zwischen Menschen zu akzeptieren und diese nicht als Ausschlusskriterien zu missbrauchen. Gegen diese Formen der Ausgrenzung wollen wir vorgehen, indem wir sie thematisieren und ansprechen.

Den Kernpunkt bildet die bildnerische Gestaltung bzw. Umsetzung einer limitierte Auflage von T-shirts welche:

  • nicht plakativ sondern subtil
  • graphisch ansprechend
  • unter die Haut gehend
  • zum Handeln anregend aber nicht belehrend
  • durchaus auch mit Schrift und Wortfetzen bestückt
  • fair gehandelt und ökologisch unbedenklich sind


„Der Tatzettel“

An jedem Shirt soll ein so genannter „Tatzettel“ angebracht sein. Auf diesem versuchen wir, unsere Intention kurz zu umreißen und das Motiv des T-Shirts zu erklären. Natürlich besteht stets ein interpretatorischer Spielraum. Weiterhin werden wir darauf verweisen,wofür der Erlös verwendet wird und bei welchen Vereinen und Organisationen sich mensch selbst engagieren kann. Die EmpfängerInnen der Shirts sollen es nicht beim „Konsum“ belassen, sondern angestachelt durch unser „Produkt“ selbst aktiv werden.

Die Fragen:
- Was könnte ich persönl ich tun, um die Lage zu verbessern?
- Wohin kann ich mich wenden?

stehen dabei im Mittelpunkt. Sie sollen nachdenken, miteinander ins Gespräch kommen und schließlich handeln, um bestehende Realitäten positiv zu verändern.